Rückblick auf 2025

Ein Jahr voller Herausforderungen und Wunder liegt hinter uns. Im Frühling starteten wir mit der Anlage unseres Gemüsegartens. Es war ein ordentliches Stück Arbeit, die Wildnis in bebaubares Gartenland zu verwandeln, aber am Ende wurden wir reichlich für unsere Mühe belohnt. Unsere eigenen Gemüseversorgung war bis in den Winter hinein gesichert und wir konnten sogar noch einen kleinen Verkaufsstand an der Straße aufstellen. (Näheres dazu s. Market Gardening / Planung)

Es gab auch viele Geburten. Im Brutautomaten wurden Laufenteneier ausgebrütet und tatsächlich schlüpften aus neun von zehn Eiern am Ende kleine Entenküken. Leider überlebten aber nur zwei Entendamen und unser Erpel Ferdinand die Kinderstube. Voller Eifer übernahmen sie die verantwortungsvolle Aufgabe, den Nacktschnecken zu Leibe zu rücken. Leider holte der Fuchs schon nach wenigen Monaten die beiden Mädchen. Zurück blieb der schwer verwundete Ferdinand, der sich aber, dank Tierarzt und guter Pflege bald erholte. Wir kauften für ihn zwei neue bildschöne Laufentendamen. Seither ist das Geschnatter der Drei überall im Garten zu hören und im Herbst wurden wir auch schon mit täglich einem Entenei belohnt.
Auch bei den Katzen stellte sich Nachwuchs ein. Unsere beiden jungen Katzenmädchen, Friedel und Pauli warfen je vier wunderschöne Junge. Die Freude war groß und die beiden Katzenmütter kümmerten sich verantwortungsvoll um den Nachwuchs. Leider hatte Friedel nach wenigen Wochen einen tödlichen Unfall und wir blieben mit vier Katzenwaisen zurück. Nun waren unsere Tage und Nächte angefüllt mit Katzen füttern und kleine fellige Bäuche massieren. Alle acht Katzenkinder haben überlebt und im Sommer haben fünf davon ein neues Zuhause gefunden. Zwei Kater (Rumi und Prinz Puck) und ein Kätzchen (Rosa) sind bei uns geblieben.
Im Herbst kamen noch zwei neue Mitglieder in die Gemeinschaft: Shaun und Wilma, zwei Schafe, die seither unseren Rasen kurzhalten und inzwischen schon sehr zutraulich geworden sind.

Im Sommer gab es ein großes Fest. Auf dem Storchenhof wurde geheiratet und viele alte Freunde aus dem Süden und neue aus dem Norden waren dabei.

Im Haus und im Garten gingen derweil die Renovierungs- und Aufräumarbeiten weiter, auch wenn wir manchmal das Gefühl hatten, dass sich nichts bewegt. Immer wieder kamen Freunde, um uns zu unterstützen und wir lernten neue Menschen kennen, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen.
Nach einem wundervollen, sonnigen Frühling in den Farben Blau, Weiß und Grün folgte ein etwas regnerischer, arbeitsreicher aber auch freudvoller Sommer. Der Herbst brachte Obst in Hülle und Fülle, Gemüse zum Essen, Einmachen und Lagern und ein wundervolles Farbenspiel. Der Winter mit Schnee und Kälte hat uns gerade noch heftig im Griff. Allerdings erscheint er uns bei weitem nicht mehr so dunkel, wie der letzte. Die Räume sind gemütlicher, die Stimmung ist zuversichtlicher und unser Vertrauen in die Hilfe der geistigen Welt ist gewachsen.